
Berliner Realisten - Prof. Koeppel (01.04.2011 - 29.05.2011)
Axel Gundrum
Das Scheinbare, oder warum ich ein Postmoderner bin. Unsere Welt ist ein riesiges Gemenge von Dingen , die nicht zusammen gehören. Flickwerk sozusagen. Die Moderne aber will immer neu ordnen. Dabei wirft die Zeit sowieso alles durcheinander. Das schafft Vielfalt und Stärke gegen den Alleinvertretungsanspruch der Gegenwart.
Nänzi - S.Reichert
Frauenskulpturen, Malbücher, Collagen, Tiere - in allen vier Sparten geht es um ironisch hintersinnig, lebens- und eindrucksstarke Figurationen. Ein Bestiarium oder schlicht das Alltägliche, das Schöne und Beängstigende? Ein Panorama eigener Befindlichkeiten der Protagonisten, die sich und uns den Spiegel vorhalten.
SOOKI
Ich bin Koreanerin und lebe als freischaffende Malerin seit 1985 in Berlin. Im Dialog mit europäischer Kulturgeschichte nähere ich mich dem Land meiner Wahlheimat an. Mein Blick von außen schärft für mich die Wahrnehmung.
Ludmila Seefried-Matejkova
Meine Motive für die Skulpturen in Terrakotta, Stein und Holz finde ich überall im Leben der Großstadt, weil Menschen für mich wie ein Brunnen der Inspiration sind, der nie versiegt.
E-Mail: ludmila-seefreid-matejkova@online.de
Zur Homepage (www.ludmila-seefried-matejkova.de)
Prof. Matthias Koeppel
.......Ich habe das 'Jüngste Gericht' gemalt. Auf zwei mal drei Metern Leinwand lasse ich am Mittelpunkt der Welt, also am Brandenburger Tor in Berlin unsere Zivilisation untergehen. Der Herrgott, den ich mir aus Michelangelos Sixtinischer Kapelle ausgeliehen habe, weist mit seinem berühmten Zeigefinger auf das Höllenfeuer, das aus der Baustelle des U-Bahnschachtes lodert.....
E-Mail: Atelier.SMK@freenet.de
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Gruppe Panzerhalle (05.08.2011 - 02.10.2011)
Beret Hamann
In ' Nur für meine Freunde 2009 ' geht es um Erfolge und Mißerfolge, Sehnsüchte und Hoffnungen, um unterschiedliche Lebenswege nach der Wende. Interviews, Tagebücher, Portraits der ' vermeintlich Anwesenden ' geben Aufschluß über die subjektiv erlebte Nachwendezeit.
Michael M. Heyers
Meine Skulptur ' Zug um Zug ' zeigt den Ausriß eines Schachspiels als Interpretation einer Partie der ' Siegermächte ' im internationalen Spiel um Berlin.
E-Mail: michael-m-heyers@t-online.de
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Kiki Gebauer
Spiegelungen sind mein zentrales künstlerisches Arbeitsthema. Sie zeigen im Ergebnis den Dialog zwischen Konstanz und Bewegung. In meinen ' Spiegelboxen ' wird ein dreidimensionales Bild von Unendlichkeit thematisiert und greifbar.
E-Mail: kiki.gebauer@web.de
Bettina Schilling
Meinen fragmentarischen Figuren, zu Bildszenen zusammen gestellt, sollen in ihrer Gestik unterschiedlich strukturierte Erinnerungen auslösen. Auf Wände montiert, wirken sie wie Reliefs mit immanenten Bewegungsabläufen.
E-Mail: bettina-schilling@gmx.de
Bettina Semmer
Ich beschäftige mich seit dem Jahre 2008 mit dem Schicksal der Saharauis. Meine Werkgruppe bezieht sich auf die Verschwundenen seit Kriegsbeginn 1975. Um diese Bilder des Themas ' Kunst und Menschenrechte ' zu erarbeiten, war ich zweimal vor Ort in der Westsahara.
E-Mail: bettinasemmer@googlemail.com
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Sibylla Weisweiler
Über die physikalische Nähe zum Bild ist das Motiv nicht zu erkennen......es gibt nur den Mythos einer Orientierung.
E-Mail: sibylla.weisweiler@gmx.de
Zur Homepage (www.sweisweiler.de)
Ilse Winckler
Mich interessieren Überlagerungen und Gleichzeitigkeiten verschiedener Ordnungen und Systeme. Bei meiner Arbeit ' Hinweise für den allgemeinen Gebrauch eines Schnittmusters von 1983 ' bilden diese den Hintergrund meiner Bildordnungen und Darstellungsformen.
E-Mail: ilse.winckler@web.de
Zur Homepage (www.ilse-winckler.de)
Gruppe Harms (07.10.2011 - 13.11.2011)
Andrei Bitter
Der Blick von außen auf Berlin mit der Auflösung der Grenze zwischen Abstraktem und Realem und den sich daraus ergebenden malerischen Möglichkeiten ist mein Arbeitsansatz. Berlin - weder abstrakt, noch real - aber konkret in allen Bildern.
Michael Harms
Ich zeige eine Fotoreihe Berliner Stadtansichten, die ich mit fünfzehn Jahren dokumentarisch aufgenommen, und genau dreßig Jahre später ein zweites ' Erinnern, was war ' zeigt Fotos von Menschen im ' Reichsbahnausbesserungswerk' zur Wende. Hier verbinde ich Panoramaaufnahmen mit Zeitzeugenberichten an diesem Ort zu einem Dokument der Erinnerung.
E-Mail: kunstraum@googlemail.com
Zur Homepage (www.kunst-raum.de)
Renata Tumarova
Berliner Nachtstraße, Drei Männer im Dunkeln, Auf der Überholspur, Warte mal - Bildtitel vom Augenblicken der Großstadt. Hell, dunkel, langsam, hastig immer farbig vibrierend mit suggestiver Wirkung. Augenblicke, in denen sich das Leben farbig widerspiegelt.














